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05.11.2019, 30 Jahre Mauerfall – immer noch „Mauern in den Köpfen ?“

 

Bereits dreißig Jahre sind vergangen, seitdem die Mauer fiel.

Auch für Nordhalben, als ein Ort direkt an der innerdeutschen Grenze, war dies ein „epochales Ereignis“.

Der damalige Alltag im Zonenrandgebiet:

Türme, Zäune, Minenfelder, Grenzsoldaten „drüben“ -

US - Soldaten, Grenzpolizei, BGS und Zoll „hüben“,

Hubschrauber- Patrouillen auf beiden Seiten.

Für die jüngere Generation eine kaum vorstellbare Szenerie.

Dies Alles hat sich im November 1989 schlagartig und vor allem friedlich geändert.

In Nordhalben wurden bis Ende Dezember 1989

an ca. 100.000 (!) DDR - Bürgern „Begrüßungsgeld“ ausgezahlt.

Die Älteren werden sich noch an volle Straßen und Plätze sowie

den „Großparkplatz“ mit Wartburgs und Trabis beim Langenrain erinnern.

Auf die Euphorie folgte die Ernüchterung auf beiden Seiten.

Das „Mammut-Projekt - Deutsche Einheit“ konnte nicht ohne Fehler bzw. Fehleinschätzungen durchgeführt werden, dafür war die Aufgabenstellung einfach zu groß.

Dies führte zu schmerzhaften Erfahrungen, vor allem in den neuen

Bundesländern.

Die „Mauer in den Köpfen“ ist daher leider auf beiden Seiten nicht selten.

Auch hilft es nicht sich Parteien zuzuwenden, die keine zukunftsfähige Lösungen anzubieten haben und Nationalismus hat Deutschland und die Welt schon in genug Katastrophen geführt.

 

Um die Menschen in unserer fränkisch-thüringisch Region wieder näher zusammenzubringen wurde u.a. im Jahr 2017 die länderüberschreitende Fahrrad- und Wanderbusline Nordhalben-Lobenstein-Schleiz (Mai-Oktober) eingerichtet. Ganz entspannt kann man die Schönheiten und attraktiven Ausflugsziele „hüben und drüben“ mit dem Fahrrad oder zu Fuß erkunden.

Probieren Sie es doch mal aus.

 

Weiterhin gibt viele interessante Veranstaltungen im thüringisch-fränkischen Gebiet, die auf der jeweils anderen Seite der ehemaligen Landesgrenze nicht bekannt sind.

Dies soll sich ändern, auch um die Menschen in der Region wieder miteinander zusammen zubringen:

 

Deshalb gibt es jetzt die neue Facebookseite:

DER FRANKENWALDKURIER - GRENZENLOSE INFOS&NEWS FÜR HÜBEN UND DRÜBEN

als Informations- und Veranstaltungsplattform für unsere Region

beiderseits des Rennsteiges !

 

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an

Herrn Kevin Wunder, fränkisch-thüringischer Familienvater. Vielen Dank für diese Initiative, damit wieder zusammenkommt was vor Teilung Deutschlands schon zusammen war.

 

Markt Nordhalben

Michael Pöhnlein

1.Bürgermeister

 

 

 

 

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