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Geschichtlicher Überblick

Achteinhalb Jahrhunderte Geschichte im Zeitraffer

Vieles hat Nordhalben im Lauf der Geschichte gesehen. Kriege, Not, Katastrophen, aber auch Glück und Segen hielten Einkehr in unserem Heimatort im Frankenwald. Anläßlich der 850-Jahrfeier 2004 haben Harald Wunder, Horst Wunder und Harald Wunder jun. eine umfangreiche neue Chronik mit dem Titel "Grenzerfahrungen Nordhalben 1154 - 2004" herausgegeben. Parallel dazu hat Michael Wolf das Werden seiner Gemeinde vertont und das kompositorische Werk mit dem Militärorchester Tabor auf CD unter dem Titel "Die Geschichte Nordhalbens" eingespielt. Beide Veröffentlichungen sind im Rathaus erhältlich.

 

 

Hier die wichtigsten Meilensteine eines oft schweren Weges:

1154 In einer Urkunde des Bischofs Eberhard II. von Bamberg wurde erstmals die "Burg im Nordwald" genannt. Sie wurde zwischen 1151 und 1154 auf dem heutigen Schlossberg errichtet. Um diese Burg herum entstand der Ort.

1325 Zerstörung von Burg und Ort.

1354 Die Burg wurde von den beiden Grenznachbarn, dem Bischof von Bamberg und dem Vogt von Gera, wieder aufgebaut.

1518 Nordhalben erhält Siegel und Marktrecht.

1525 Zerstörung der Burg im Bauernkrieg.

1550 Nordhalben wird alleiniger Besitz des Bamberger Bischofs.

1551 Errichtung des Bamberger Amtshauses im Ort.

1620 Aussiedlung der evangelischen Bewohner nach Titschendorf.

1633 40 Tote bei der Zerstörung des Ortes im Dreißigjährigen Krieg.

1635 Friede von Nordhalben - Sonderabkommen im Dreißigjährigen Krieg zwischen der Stadt Kronach und dem Fürsten Reuß in Nordhalben.

1802 Nordhalben fällt an das Kurfürstentum und später an das Königreich Bayern.

1804 Nordhalben wird Sitz des königlich-bayerischen Landgerichts Teuschnitz.

1806 Aufenthalt Napoleons in Nordhalben.

1852 Einweihung des Schulhauses.

1856 Ein Großfeuer zerstört fast den gesamten Ort.

1858 Einweihung der Pfarrkirche St. Bartolomäus.

1900 Nordhalben wird mit der Lokalbahn aus Kronach an das Eisenbahnnetz angeschlossen und bekommt damit neue Erwerbsmöglichkeiten.

1903 Gründung der gemeindlichen Klöppelschule.

1925 Grundsteinlegung zur evangelischen Jubilate-Kirche.

1945 13 Tote durch den Beschuss des Ortes.

1973 Inbetriebnahme der Ködeltalsperre Mauthaus.

1978 Eingemeindung der früher selbständigen Gemeinde Heinersberg.

1983 Errichtung des "Haus des Gastes" mit Erweiterung der Klöppelschule.

1986 "Internationale Spitzensammlung" in der Klöppelschule eröffnet.

1989 Öffnung des Grenzübergangs Rodacherbrunn.

1995 Einweihung der Nordwaldhalle.

2004 Nordhalben blickt mit einer großen Jubiläumsfeier auf 850 Jahre Geschichte zurück und eröffnet das Historische Ortsmuseum.

2007 Am 20.7. wird das Naturerlebnisbad nach zweijähriger Umbauzeit eröffnet. Im September beginnt der Museumsbahnbetrieb zwischen Nordhalben und Steinwiesen.

2008 Die Kommunen Nordhalben, Steinwiesen und Wallenfels vereinbaren ein gemeinsames Interkommunales Städtebauliches Entwicklungskonzept zur Stärkung der Region Oberes Rodachtal.

2012 Am 25.01. nimmt das "Gläserne Heizhaus" für die erste Nahwärmeversorgung Nordhalbens den Betrieb auf.



...und noch mehr zur Geschichte